WYNCH · Nachschlagewerk
Wein, Wort für Wort
Verständliche Begriffe, die Geschichten dahinter und Weine, die Zusammenhänge erlebbar machen.
Alle Begriffe
-
Biodynamik
Eine Bewirtschaftung, die Boden, Pflanzen und Betrieb als zusammenhängendes System betrachtet. Sie ergänzt den ökologischen Anbau um eigene Präparate und Verbandsregeln.
-
Brettanomyces
Eine Hefe, die Gerüche nach Pflaster, Medizin oder Stall verursachen und die Frucht überdecken kann. Nicht jeder ungewohnte Geruch ist Brettanomyces.
-
Gärung
Hefen wandeln den Zucker der Trauben in Alkohol und Kohlendioxid um. Dabei entstehen auch Aromastoffe.
-
Mazeration
Kontakt des Safts oder gärenden Weins mit den Traubenschalen. Dabei werden unter anderem Farbe und Tannine aus den Schalen herausgelöst.
-
Naturwein
Wein aus einem Ansatz mit möglichst wenigen Eingriffen im Keller. Die Bezeichnung allein beschreibt kein einheitliches Herstellungsverfahren.
-
Bio-Wein
Wein aus biologisch angebauten Trauben, der nach festgelegten Regeln für die Verarbeitung hergestellt wird. Die Regeln betreffen Anbau und Herstellung, nicht einen bestimmten Geschmack.
-
Spontangärung
Gärung mit bereits vorhandenen Hefen, ohne eine ausgewählte Hefekultur zum Start zuzusetzen.
-
Schwefeldioxid
Ein Stoff, der im Wein unter anderem zum Schutz vor Oxidation und unerwünschten Mikroorganismen eingesetzt wird.
-
Tannine
Gerbstoffe, die sich im Mund griffig oder trocknend anfühlen können. Beim Kontakt mit Traubenschalen können sie in den Wein übergehen.
-
Unfiltriert
Der Wein wurde vor der Abfüllung nicht durch einen Filter geführt. Das bedeutet nicht, dass er ohne weitere Kellerarbeit entstanden ist.
-
Ausbau
Die Phase nach der Gärung, in der junger Wein weiter reift. Dauer und Gefäß gehören zu den konkreten Entscheidungen des Winzers.
Wissen zum Magazin
Jeder Eintrag erklärt einen Begriff, verweist auf passende Artikel und nennt seine Quellen. Die Weinauswahl veranschaulicht dokumentierte Eigenschaften – sie ist keine Qualitätsrangliste.